In dem Jahr, in dem ich geboren wurde, wurde die Sommerzeit in Deutschland wieder eingeführt. Eigentlich Grund genug, gleich wieder den Rückzug anzutreten. Nur hatte meine Mutter da offensichtlich etwas gegen. Tja, und nun müsst ihr mit mir klarkommen ... ;-)
Uns Norddeutschen wird ja gerne nachgesagt, dass wir verschlossen, unnahbar und still sind und dass wir einen trockenen, ironischen – ja teils sogar sarkastischen - Humor haben.
Ähm, ja. Stimmt.
Aber hey, wir haben auch unsere guten Seiten -ganz sicher - und ich verspreche euch, sobald sie mir begegnen, sag ich euch Bescheid.
Ich nehme nicht alles so hin, wie es ist. Einer der Gründe, warum ich schon während meiner Jugend mit dem Schreiben anfing. Denn häufig gefielen mir Entwicklungen oder Ausgänge von Serien oder Filmen nicht und ich habe einfach mein eigenes geschaffen.
Als dann Ausbildung und Studium Lebensinhalt-füllend wurden, trat dieses Hobby sehr in den Hintergrund. Um nicht zu sagen: ich habe es gefesselt und geknebelt in einer Kiste in der hintersten, dunklen Ecke versteckt und jahrelang vor sich hin modern lassen.
Etwa ein Jahrzehnt später lupfte ich vorsichtig den Deckel und pustete die dicke Staubschicht herunter. Ich gab dem armen Ding zu essen und zu trinken, ein ausgiebiges Bad und nach und nach immer mehr Auslauf.
Inzwischen kann ich sagen: Ich würde den lieben, langen Tag am liebsten nichts anderes machen, als zu schreiben; und es gibt Tage, da tue ich genau nur das: Ich stehe an einem Sonntag um 7 Uhr auf und schreibe los. Da ist selbst essen störend, weil ich mich dafür vom Schreibtisch weg bewegen muss.
Bin ich deshalb besessen? Ich nenne es lieber 'engagiert'.
Ob es sich lohnt? Nun, das müsst ihr entscheiden.
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In dem Jahr, in dem ich geboren wurde, wurde die Sommerzeit in Deutschland wieder eingeführt. Eigentlich Grund genug, gleich wieder den Rückzug anzutreten. Nur hatte meine Mutter da offensichtlich etwas gegen. Tja, und nun müsst ihr mit mir klarkommen ...;-)
Uns Norddeutschen wird ja gerne nachgesagt, dass wir verschlossen, unnahbar und still sind und dass wir einen trockenen, ironischen – ja teils sogar sarkastischen - Humor haben.
Ähm, ja. Stimmt.
Aber hey, wir haben auch unsere guten Seiten - ganz sicher - und ich verspreche euch, sobald sie mir begegnen, sag ich euch Bescheid.
Ich nehme nicht alles so hin, wie es ist. Einer der Gründe, warum ich schon während meiner Jugend mit dem Schreiben anfing. Denn häufig gefielen mir Entwicklungen oder Ausgänge von Serien oder Filmen nicht und ich habe einfach mein eigenes geschaffen.
Als dann Ausbildung und Studium Lebensinhalt-füllend wurden, trat dieses Hobby sehr in den Hintergrund. Um nicht zu sagen: ich habe es gefesselt und geknebelt in einer Kiste in der hintersten, dunklen Ecke versteckt und jahrelang vor sich hin modern lassen.
Etwa ein Jahrzehnt später lupfte ich vorsichtig den Deckel und pustete die dicke Staubschicht herunter. Ich gab dem armen Ding zu essen und zu trinken, ein ausgiebiges Bad und nach und nach immer mehr Auslauf.
Inzwischen kann ich sagen: Ich würde den lieben, langen Tag am liebsten nichts anderes machen, als zu schreiben; und es gibt Tage, da tue ich genau nur das: Ich stehe an einem Sonntag um 7 Uhr auf und schreibe los. Da ist selbst essen störend, weil ich mich dafür vom Schreibtisch weg bewegen muss.
Bin ich deshalb besessen? Ich nenne es lieber 'engagiert'.
Ob es sich lohnt? Nun, das müsst ihr entscheiden.