Stumm zu sein bedeutet nicht, nichts zu sagen. Es bedeutet, auf eine Weise zu schreien, die keiner hören will.
Callum hat sich längst damit abgefunden, unsichtbar zu sein. Als stummer Gestaltwandler ohne Rudel, ohne Stimme, ohne Schutz wird er in der Klasse der Niederen an jedem einzelnen Tag zermahlen – bis auf jenen, an dem Richard auftaucht. Der Hyänen-Alpha mit dem kalten Lächeln und den forschenden Blicken, der allen sagt, er helfe Callum aus Langeweile.
Doch zwischen den verbotenen Blicken und den Nächten, in denen Richards Zähne sanfter sind, als sie sein dürften, wächst etwas,das keine der beiden Regeln dieser Welt zulässt: eine Gefährtenbindung, so tief, dass sie Richards tierisches Wesen bei der kleinsten Bedrohung explodieren lässt.
Ein falscher Blick auf Callum – und die Hyäne wird zum Richter.
Ein falsches Wort – und Richards Eifersucht verbrennt alles, was sich zwischen sie stellt.
Callum lernt schnell: Wer seinen Alpha liebt, lernt auch, die Wut zu lieben, die er nicht zähmen kann.
Aber als Callum eines Nachts verschwindet und Richards schlimmste Albträume wahr werden, stellt sich die Frage: Ist Callum bereit für das Biest, das er geweckt hat? Und kann Richards Zorn noch zwischen Beschützer und Gefangener unterscheiden, wenn das Einzige, was er hört, das Schweigen seines Gefährten ist?
„Wenn das Schweigen brennt“ – ein Gay Fantasy Roman über die zerstörerische Kraft der Liebe, die Süße der Unterwerfung und die Stille, die lauter schreit als jeder Schrei.